Getestet: AUKEY Gaming-Maus KM-C4

Lange lange Zeit hat Logitech meinen Schreibtisch dominiert.
Ganz gleich, ob Tastatur oder Maus: es musste Logitech sein.

Zum einen, weil ich mit den Geräten einfach am besten zurecht gekommen bin und zum anderen, weil ich von der Qualität der Produkte überzeugt war.

Leider hat sich das seit dem Kauf der Maus G502 geändert. Die Qualität war nicht mal ansatzweise mit der G9, die ich zuvor besaß, zu vergleichen. Die Gleiter lösten sich bereits nach nur 2 Monaten und der Support hat sich für meine Anfragen mal so gar nicht interessiert. Egal, neue Füßchen gekauft und erstmal weiter genutzt. Trotzdem war ich pissig. War ja auch nicht ganz günstig, das Teil. Aktuell liegt der Preis immer noch bei bummelig 60-70€.

Und nun kommt AUKEY auf mich zu und bietet mir die Gaming-Maus KM-C4 zum Testen an. Kaufpreis für Normalsterbliche: ~25€

Dafür bekommt der geneigte Zocker folgende Features:

  • 4 einstellbare DPI-Stufen von 250-4000
  • 9 programmierbare Tasten
  • 4 versch. Polling-Rates (125, 250,500, 1000)
  • Makros
  • variables Gewicht
  • 1,2m, mit Nylon ummanteltes, Kabel
  • LxBxH: 130mm x 60mm x 40mm

Die Maus wird im AUKEY-üblichen braunen Pappkarton geliefert.
Mit dabei ist eine kleine Bedienungsanleitung und eine CD, auf welcher sich die Software für die Programmierung der Maus befindet. Mittels dieser Software stellt man die 4 DPI-Stufen und die Polling-Rate ein. Außerdem kann man damit die farbige Beleuchtung der Maus einstellen und Makros aufzeichnen.

Die Software ist quasi selbsterklärend und funktionierte in meinem Test problemlos. Fragen dazu beantworte ich gern in den Kommentaren.

Die Maus selbst fühlt sich wertig an und liegt gut in der Hand. An den Seiten ist der Kunststoff angeraut, so dass auch bei etwas feuchteren Händen der Grip gesichert ist. Selbst mit etwas mehr Kraft konnte ich kein Knarzen provozieren oder das Gehäuse verbiegen/eindrücken.
Das Gleitverhalten hängt natürlich von der Oberfläche, auf der sie eingesetzt wird, ab, hat mich aber sowohl auf der nackten Tischplatte, als auch auf dem Razer Sphex Pad überzeugt.

Pro-Tipp:
Die Gleitpads haben ab Werk eine Schutzfolie montiert. Entfernt man diese, rutscht es sich noch besser.

Sämtliche Tasten machen einen stabilen Eindruck auf mich und der Druckpunkt ist nicht zu hart und nicht zu weich. Der Hub der Tasten ist ebenfalls im angenehmen, mittleren Bereich.
Lediglich die Tastenfunktion des Mausrads stört, da diese, je nach Position des Fingers, nicht immer gleich „klickt“. Das Mausrad selbst scrollt problemlos.

Die Lebensdauer der Tasten wird mit 10 Mio Klicks angegeben.

Ich hab die Maus nun mehrere Stunden lang in verschiedenen Spielen benutzt und konnte keine Fehlfunktionen feststellen.
Das Umschalten der DPI-Stufen funktioniert einwandfrei und die Präzision war nicht schlechter als ich es von Logitech-Geräten gewohnt bin. Sollten sich in den nächsten 2 Monaten Nachteile ergeben, werde ich darüber informieren.

Aktuell stellt die KM-C4 für mich eine preisgünstige Alternative zu den bekannteren und weitaus hochpreisigeren Produkten dar.
Sollte ich einen wichtigen Punkt nicht beachtet haben, schreibt mir in den Kommentaren. Dann gehe ich gern nochmal drauf ein.

Aktuell kann man die KM-C4 für 22,99€ bei Amazon erwerben.

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